Die Lawinensonde PIEPS IPROBE BT+ (260) richtet sich an Skitourengeher, Freerider und Bergsteiger, die die Lawinensuche in ihre Sicherheitsvorkehrungen in den Bergen integrieren. Das Unisex-Gerät vereint die Funktionen einer klassischen mechanischen Sonde mit der aktiven elektronischen Ortung von Lawinenverschüttetensuchgeräten (LVS-Geräten) und bietet somit zwei Suchmodi in einem einzigen Gerät. Mit einer Länge von 260 cm und einer elektronischen Annäherungsreichweite von 2 Metern eignet sie sich für die vielfältigen Verschüttungsbedingungen, die im Gelände anzutreffen sind.
Elektronische Ortung und sofortige Rückmeldung mit dem PIEPS IPROBE BT+
Das Herzstück der IPROBE BT+ bildet eine Empfangselektronik, die mit 457 kHz arbeitet – der universellen Frequenz von Lawinenverschüttetensuchgeräten. Die Sonde erkennt aktive LVS-Signale automatisch, sobald sie sich einem Vergrabenen nähert, und gibt gleichzeitig eine visuelle und akustische Rückmeldung, sodass sich der Bediener ganz auf das Vorankommen konzentrieren kann, anstatt die Signale interpretieren zu müssen. Die Annäherungsreichweite beträgt 2 Meter, und die Anzeige der Einstichreichweite führt das Absenken der Sonde in 50-cm-Schritten bis zum Kontakt, wodurch sich die Zeit für die präzise Ortung des Opfers verkürzt. Sollte die Elektronik ausfallen, bleibt die Sonde im klassischen mechanischen Modus einsetzbar, ohne dass die Funktionalität vollständig verloren geht.
Eine Konstruktion, die auf schnellen Einsatz ausgelegt ist
Die 6 Kohlefaserrohre mit einem Durchmesser von 12,5 mm gewährleisten sowohl Steifigkeit als auch Leichtigkeit bei einem Gesamtgewicht von 420 g inklusive Batterien. Der Schnellverriegelungsmechanismus in Verbindung mit einem elastischen Verriegelungsgurt ermöglicht den Einsatz mit einer Hand, ohne umständliche Handhabung mit dicken Handschuhen. Das Ein- und Ausschalten erfolgt automatisch, was Bedienungsfehler im Stress eines Einsatzes minimiert. Der Betriebstemperaturbereich reicht von -20 °C bis +45 °C und deckt damit die Bedingungen im winterlichen Hochgebirge ab.
Tiefenmarkierungen und Firmware-Verwaltung
Die Sonde verfügt über eine durchgehende Zentimeterskala sowie Sicherheitsmarkierungen bei 100 cm und 150 cm, wobei letztere die Bestimmung der Verschüttungstiefe und die Ausrichtung der Sondierung während der Bergungsphase erleichtern. Dank der Bluetooth-Kompatibilität lässt sich die Firmware des Geräts kabellos über die PIEPS-App aktualisieren, wodurch der Zugriff auf zukünftige Software-Updates gewährleistet ist. Die angegebene Betriebsdauer beträgt 100 Stunden mit handelsüblichen AA-Alkalibatterien, einem gängigen und im Einsatz leicht austauschbaren Format. Die effektive Sondierlänge, mechanisch und elektronisch kombiniert, beträgt 310 cm.
Die Lawinensonde PIEPS IPROBE BT+ (260) vereint elektronische LVS-Erkennung, integrierte Tiefenmarkierungen und Bluetooth-Konnektivität in einem schnell einsetzbaren Lawinensicherheitsgerät, das mit allen auf dem Markt erhältlichen Lawinenverschüttetensuchgeräten kompatibel ist und im Falle eines elektronischen Ausfalls im mechanischen Modus verwendet werden kann.
- Geschlecht : Unisex
Die Pieps iPROBE BT+ Lawinensonde richtet sich an Lawinenbegehende, die die Effizienz ihres Suchverfahrens bei Lawinenunfällen verbessern möchten. Sie erkennt automatisch aktive Lawinenverschüttetensuchgeräte (LVS-Geräte) und liefert sofort eine visuelle und akustische Rückmeldung, wodurch sich die Zeit zur Ortung eines Verschütteten verkürzt. Sie ist mit allen auf dem Markt erhältlichen Lawinenverschüttetensuchgeräten kompatibel und verfügt über eine Firmware-Aktualisierung per Bluetooth. Damit lässt sie sich in ein skalierbares Rettungssystem integrieren, ohne die mechanische Zuverlässigkeit im Falle eines elektronischen Ausfalls zu beeinträchtigen.